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Am 5.9.26 starteten 12 motivierte Reiter und 13 Pferde, ich denke, auch motiviert, zum Genussritt um Krettnach im schönen Tälchen. Lalala …. es war ein schöner Tag, der letzte im August. Die Sonne brannte so, als hätte sie’s gewusst
Warum zum Kuckuck hat unser weltbester Trossfahrer, unser Wolli Niesen, bloß die Aufstiegshilfe ins Auto gepackt? Tja, da wussten wir noch nicht, dass wir insgesamt 6!!! Stationen zu bewältigen hatten, runter vom Pony, rauf aufs Pony, und zwischendurch war es wirklich stressig. Mal war die Pause im Wald im Schatten, mal mitten in der prallen Sonne in den Weinbergen, dann auf einer schönen Wiese, dann zwischen den Feldern. Also für Abwechslung wurde gesorgt.
Jetzt aber zum eigentlichen Stress: Essen und Trinken und Lachen gleichzeitig, da bleibt einem doch hier und da mal die Spucke weg. Am Anfang konnten wir ja noch folgen: 2025er Riesling Qualitätswein trocken mit Chakalaka Käse vom Altfuchshof, Chorizo Salami und Laugenstangen. Elegante Frucht, vollreif – also so wie wir – und ausgewogener Jahrgang, ja das bin ich auch 😊
Mein Pony war da etwas zu stürmisch und wollte auch was von der Wurst, hat dann mal den halben Behälter vor lauter Übermut ins Gebüsch geschubst. Dann wieder aufsteigen, hat hier ja noch gut geklappt. Nun gab es 2024er Spätburgunder Roten, der an Kirsche und Erdbeere erinnern sollte. Versteh ich nicht, ich dachte, da sind Trauben drin… Egal, der Schinken von der Metzgerei Könen und der Wildkräuterkäse vom Altfuchshof sowie lecker Blätterteigdinger waren genau mein Beuteschema.
Kaum losgeritten kam auch schon die nächste Station. Manchmal mussten wir unterwegs langsamer machen, damit unser Tross Anja und Wolfgang Zeit hatte, die nächsten Leckereien aufzubauen. 2025 Spätburgunder weissgekeltert, der sollte dann an Sternfrucht und Aprikose erinnern. Also lecker war er.  Bio Bergkäse, luftgetrocknete Salami und Laugengebäck Spezial rundeten diese Pause ab.
Nun wurde es langsam anstrengend. „Ein kleiner Rausch“ aus 2025 mit Tomate-Basilikum Käse, Chorizo und Laugenstange, oh Mann, was waren wir schon so pappe satt. Dann gab es Kerner, der an Eisbonbon erinnerte, es wird echt langsam spuky in den Weinbergen…. Und heiß wurde es auch am Nachmittag. Die Käsesorte habe ich vergessen, egal, hat trotzdem geschmeckt.
Zum Schluss, man konnte das Ziel schon sehen, gab es noch einen Optima, ein extra besonderer edelsüßer Wein. Zum Essen gab es auch noch was, aber sorry Leute, es hat nix mehr reingepasst.
Nun waren wir so weinselig, dass es nicht beim Probieren blieb, sondern auch fleißig nachgeschenkt wurde. Zum Glück hat Horst mir dann gesagt, dass ich nicht mehr heimfahren muss und wir das Auto einfach morgen abholen. Der Sonnenbrand fing schon an zu leuchten, die Augen an zu glänzen und keiner hatte mehr die Uhr im Blick. Irgendwann sind wir dann doch aufgebrochen und nach rund 6 Stunden und 16 km wieder am Ziel angekommen. Die Pferde wurden versorgt, es wurde noch gelacht und gequatscht und anschließend konnte wer wollte es sich noch um den großen Grill im Garten gemütlich machen. Da haben wir dann noch ein paar nette Stündchen ausgehalten. Man glaubt es kaum, gegen Abend konnten wir sogar wieder was essen.
Am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück, gab es noch einen schönen Rundritt, danach haben dann alle die treuen Begleiter wieder gut nach Hause gebracht.
Dies ist absolut wiederholungswürdig und unser Dank gilt den Organisatoren Tina Ternes, Anja und Wolfgang Niesen von den Satteltramps und Helfern. Die Weine vom Weingut Rausch in Konz-Obermennig werden wir gerne weiterempfehlen und den Käse vom Altfuchshof in Kahren natürlich auch.
Vielen Dank und auf viele schöne weitere gemeinsame Unternehmungen. Eure Elke mit der durchgeknallten Paquita, die immer noch nicht weiß, dass sie fast 30 ist.
Elke Wittkowski




