Tännchentrail 2025 im Karlstal bei den Pälzern

Das Tännchentrail war eine spannende Angelegenheit in diesem Jahr: regnet es oder regnet es nicht? Was ziehe ich an, damit ich beim Wandern nicht ins Schwitzen komme? Schließlich planten wir, eine sechs km lange Wanderung durch das Karlstal zu machen, ein ambitioniertes Unterfangen, zumindest bei diesem wankelmütigen Wetter!

Die VFD-ler fanden wie immer eine Lösung und weil so viele mit Schirm und Cape anrückten, streckte der Wettergott die Waffen und ließ es vorerst trocken bleiben. Treffpunkt war der Parkplatz vor dem Cafe Unterhammer in der Nähe von Kaiserslautern. Der Empfang durch unsere Pfälzer Vereinskameraden war sehr herzlich und wurde unterstrichen durch eine super-mega Bewirtung: Kuchen, Salzgebäck, Plätzchen und jede Menge Getränke für jede Fasson. Die Stimmung war prima und das waren ideale Voraussetzungen für die Wanderung. Gleich als erstes kamen wir zum Jungbrunnen. Dort nahm jeder einen Schluck und so waren wir bestens gerüstet für den langen Weg. Es wurden unglaublich viele Worte gesprochen, doch dann übernahmen die „Aaahhhs“ und „Ohhhs“ die Überhand. Die Schönheit dieser wildromantischen Schlucht, in der die „Moosalbe“ fließt, macht wirklich sprachlos und bietet ein wunderbares Naturerlebnis mit seinen Sandsteinfelsen. Schaut euch die Bilder an, ihr werdet staunen! Die 6 km schaffte jeder ohne Mühe, die Pausen waren eigentlich nur zum Gucken. Als wir pünktlich zur Brauereibesichtigung eintrafen, fing es an zu regnen. Ganz wie bestellt! Statt einer Weihnachtstüte hatte sich der Vorstand in diesem Jahr dafür entschieden, diese Besichtigung zu sponsern. Das erwies sich als eine gute Idee. Die Tour war interessant und kurzweilig und da der Herr mit holländischen Dialekt sprach, war auch alles irgendwie ein bisschen spaßig! Er erzählte uns nebenbei von der Geschichte dieses Industriedenkmals, in dem vor Jahr und Tag fünfzehn Wasserräder an der „Moosalbe“ entlang eine Eisenproduktionsstätte am Laufen hielten.

Jetzt war die Aufgabe, „Unterhammer Bräu“ im Lokal zu probieren und das einhellige Urteil war, dass der Holländer nicht nur lustig deutsch spricht, sondern auch ganz gut brauen kann. Das Cafe Unterhammer ist sehr gemütlich und es gibt viel zu gucken in diesem historischen Wirtschaftsgebäude. Viele verschiedene, kreativ angebotene, hausgemachte Waren begeistern und laden zum Verweilen ein.

Nicht zuletzt genossen wir unsere Lasagne, hatten wir doch nach der Wanderung und dem Bier einen guten Appetit mitgebracht. Die Stimmung war sehr gut an diesem verregneten Nachmittag im Cafe Unterhammer an den Tischen der VFD-Saar. Die Saarländer mögen einen etwas längeren Heimweg gehabt haben, doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Unseren Pfälzern Freunden danken wir für ihre Gastfreundschaft und gönnen ihnen von Herzen, dass sie etwas länger sitzen geblieben sind bei einem guten „Unterhammer Bräu“.

Dagmar Cullmann

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