VFD-Praxistests-Auf Herz und Nieren geprüft

Alljährlich sind wir auf der Suche nach nützlichen Utensilien, die wir während der Wanderreitsaison ausführlich testen. Diese Gegenstände sind auf allen unseren Ritten mit dabei und werden ständig benutzt. Die Utensilien, die sich als besonders praktisch, langlebig und nützlich erweisen, stellen wir Euch hier vor:

Arthro Balm

Mein Pferd, ein 13-jähriger Araber begann öfter zu stolpern und lahmte häufig vorne rechts im Trab, besonders nach starker Beanspruchung. Der Tierarzt diagnostizierte nach einer längeren Untersuchung mit Hilfe von Röntgenbildern Arthrose im Fesselgelenk. Bewegung auf weichen Untergründen und bergab zu Fuß war die Behandlungsempfehlung, sowie Tablettenkur mit Previcox 57 mg. Dies probierte ich aus, jedoch mit mäßigem Erfolg.

Bei einem Wanderritt im Elsass auf tollen Sandwegen kündigte ich im Vorfeld an, dass ich bei Anzeichen von Lahmheit, mich von der Gruppe trennen würde, um mein Pferd zu schonen. Die Wanderrittführerin Christiane Claus gab mir Arthro Balm von Stiefel zum Ausprobieren.

Morgens und abends trug ich Arthro Balm leicht auf, massierte es ein und trug es danach nochmal zum Einmassieren auf. So kam das Gel schön durch das Fell an die Haut. Beim Auftragen merkte ich den kühlenden Effekt. Ich nahm an allen Ritten in den 8 Tagen teil und merkte nur leichte Einschränkungen in der Bewegung.

Ich selbst hatte auch Gelenkprobleme im Iliosakralgelenk. Was meinem Pferd guttut sollte mir auch helfen und ich massierte abends Arthro Balm auf besagte Stelle. Ich vertrug es gut und es hatte eine lindernde, mehrdurchblutende Wirkung. Zuerst kalt, aber nach einer kurzen Zeitspanne angenehm warm. Fazit-Empfehlenswert für Mensch und Pferd. Dies ist allerdings nur meine persönliche Meinung und ohne Gewähr bei Menschen!!!

Heike Wagner

Wieder eine Salbe für beanspruchte Beine. Der aufmerksame Leser unserer Kalender-Hefte wird bemerken, dass ich die letzten Jahre quasi eine Testreihe mit Salben von Stiefel für beanspruchte Beine habe. Diese neue Salbe ist, wie die anderen, in einer Dose mit 1kg Inhalt. Sie ist im Handel ab 16,95 € zu beziehen. Die Hauptinhaltstoffe sind Eukalyptus, Pfefferminzöl und Rosmarin. Mein Pferd Josy lässt sich die glibberige Salbe gerne auftragen. Da sie Gott sei Dank keine Beschwerden zeigt, habe ich das Mittel lieber mal an mir selbst getestet. Mein Mann war wegen des Geruchs nicht begeistert, aber ich finde ihn angenehm. Auf meine Knie aufgetragen, habe ich eine deutliche Linderung der Schmerzen erfahren, oder auch bei schmerzenden Muskelpartien. Das Mittel steht jetzt bei mir zu Hause und wird oft von mir benutzt, eben für meine beanspruchten Beine.

Der Arthro Balm kostet 19,99 €.

Dagmar Cullmann

Flexischale mit Deckel

Wir haben uns sehr gefreut, als die Firma Stiefel uns die Flexischalen zum Test angeboten hat. Denn diese Behälter sind sehr gut bei unseren Wanderritten einsetzbar und waren im Sommer auch immer im Einsatz.

Mit einem Fassungsvermögen von 17 Litern eignen sie sich sehr gut als Wasserbehälter in den Paddocks. Aber auch zum Einweichen der Heucobs über Nacht wurden sie benutzt. Mit dem Deckel verschlossen konnte verhindert werden, dass Schmutz oder Kleintiere ins Pferdefutter gelangten. Die Flexischalen sind aus einem Flexiblem Kunststoff (daher der Name), sind ganz leicht zu reinigen und können beim Transport platzsparend ineinander gestellt werden.

Die Flexischale wird in zwei Farben zum Preis von 8,90 € zuzüglich 3,99 € für den Deckel angeboten: Pistazie und Lollypink. Ein nützliches Utensil für zu Hause und auf Tour.

Christiane Claus

Futterschüssel 5 Liter mit Deckel

Mit den Flexischalen wurden auch die neuen Stiefel Futterschüsseln mit Deckel zum Test zur Verfügung gestellt. Auch diese sind ständig im Einsatz. Denn wir sind oft mit zwei Pferden weg und eines unserer Ponys ist mit dem Kaltblüter einer Freundin zu Hause auf der Weide.

Mit den Futterschüsseln konnte ich das Futter für den zu Hause gebliebenen Isi sehr gut vorrichten. Die Futterschüsseln haben ein Fassungsvermögen von 5 Litern und sie sind so stabil, dass man die Schüssel mit dem Futter dem Pferd hinstellen kann.

Mäuse oder andere Nutznießer haben keinen Zugang zum Pferdefutter, denn man kann die Schüssel mit einem Deckel fest verschließen. Platzsparend kann man die Futterschüsseln stapeln und auf die obere kommt dann der Deckel. So ist das Futter gut geschützt und fertig für die Pferdemahlzeit.

Wir finden die Futterschüsseln sehr praktisch, da man das Pferdefutter für mehrere Tage ganz problemlos vorrichten kann.

Die Futterschüssel gibt es in grün mit einem weißen Deckel zum Preis von 7,90 €. Alle Infos zu den Produkten unter www.stiefel.store

Christiane Claus

Rescue Balm

Die Firma Horses Best hat verschiedene Artikel zum Test zur Verfügung gestellt.

Wir durften das Rescue-Balm für kleinere Wunden testen, das in Zusammenarbeit mit dem Wundexperten Peter Denius (viele von euch kennen ihn von den Kursen über alternative Verbände) hergestellt wird.

Dieses klare Gel befindet sich in einem praktischen Spender und kann für kleinere Wunden benutzt werden. Kaum haben wir das Rescue-Gel erhalten ging es auch schon mit auf unsere Ritte. Dort kam es zum Einsatz bei offenen Stellen im Bereich des Sattelgurtes, aber auch bei Schürfwunden und Bisswunden. Es lässt sich leicht auftragen und wurde mehrfach am Tag benutzt, wodurch die kleinen Wunden schnell abheilten. Das Rescue-Balm ist jetzt fester Bestandteil im erste Hilfe Koffer bei unseren Wanderritten.

Das Rescue-Balm kostet im 100 g Spender 32,90 €.

Christiane Claus

Horses Best- Hustnix

Da ich ein Heustaballergisches Pony habe, das bei dem warmen Sommerwetter vermehrt hustet, wollte ich gerne das Hustnix testen. Hustnix soll besonders für Pferde mit chronischer Bronchitis, für Allergiker und staubempfindliche Pferde geeignet sein. Neben 24 schleimlösenden ätherischen Ölen sind auch spezielle Pflanzenextrakte für staubempfindliche Pferde darin enthalten, die den Abtransport von Schleim erleichtern. Für mich war auch wichtig, dass der Hustensaft keinen Zucker enthält.

Dies ist ein dunkelgrüner Saft in einer Dosier-Plastikflasche. Ich habe das Hustnix mit auf unseren 8-tägigen Urlaubsritt genommen und täglich zweimal 20 ml mit dem Futter verabreicht. Der Isländer wurde täglich zwischen 10 und 20 Kilometer geritten. Nach dem Reiten kam reichlich Schleim aus der Nase, der sehr dünnflüssig war. Das Pferd hat nach diesem Reiterurlaub deutlich weniger gehustet und ich hatte den Eindruck, dass sich die Verschleimung deutlich gebessert hat.

Der Hustnix ++ kostet in der 500 ml Flasche 38,50 €

Christiane Claus

Horses Best- JuckNix

Diese mir bis dahin unbekannte Produktreihe von Horses Best hat Potential. Schon die Namen lassen aufhorchen, wobei man genau weiß, gegen welche Beschwerden diese Mittel helfen sollen. Ich bin in den Genuss gekommen, Juck Nix aus der Hautpflegeserie zu testen. Gerade im Sommer zeigt sich das Problem des Juckreizes bei unseren Pferden auf der Weide. Nicht nur Ekzemer scheuern sich die Haupthaare ab oder haben kahle Stellen im Fellkleid, weil sie sich an Bäumen kratzen. Ich habe für meine Josy einiges ausprobiert. Sie hat den Juckreiz vorwiegend im Gesicht und am Hals. Kokosnuss-Fett ist kostengünstig und hilft der Haut, doch ich bin genervt, von dem Geschmiere an meinen Händen. Andere Öle und Fette, z.B. Schwarzkümmelöl, sind deutlich teurer. Die jetzt getestete Lotion mit Aloe-Vera Extrakt und Ethyl Panthenol zieht am Pferd und an meinen Händen schnell ein, hat aber auch ihren Preis. Die 340ml Flasche kostet 32,90€. Sie ist durch den Applikator gut aufzutragen und weil sie wässrig ist, gelangt sie auch durch dicke Haare bis auf die Haut. Sie soll fellwuchsfördernd sein und das kann ich nur bestätigen. Kahle Stellen waren nach der Anwendung innerhalb weniger Tagen verschwunden. Auch der Juckreiz ist deutlich reduziert. Mittlerweile kommen alle 5 Pferde und wollen die Lotion einmassiert bekommen. Ob das wegen meiner Massage ist oder wegen der Lotion, lasse ich mal offen. Auf jeden Fall reicht es einmal am Tag einzureiben, um einen Erfolg an Haaren und am Fell zu sehen und das lästige Jucken für die Pferde zu lindern.

Dagmar Cullmann

Horses Best- Balm-Acut

Nach einem stark durch Mauke geprägten Jahr bin ich schon vor dem eigentlichen Produkt-Test auf Balm-Acut aufmerksam geworden. Der Effekt ist einzigartig. Balm-Acut wird dünn auf die verkrusteten Stellen aufgetragen und wenn man Glück hat, ist am nächsten Tag eine zart rosa Haut zu sehen… (also die Kruste ist weg oder kann vorsichtig abgeknibbelt werden) für Mauke geplagte Pferde und Reiter eine echte Wohltat. Zur Pflege kann Balm-Acut erneut aufgetragen werden. Die Zusammensetzung ist mit Bedacht ausgewählt, sehr reichhaltig und spricht für das Produkt.

Einziges Manko- die Verpackungseinheit ist etwas kleindimensioniert und auch nicht günstig. Daher unbedingt das Kombiangebot zusammen mit Balm-sensitive bestellen.

Julia Franke

El Piccolino, ein Sattel für Kleinpferde

Auf der Suche nach einem Sattel für meinen neuen Isländer habe ich intensiv das Internet durchforscht und bin schließlich beim El Piccolino hängen geblieben, der speziell für Ponys und Islandpferde entwickelt wurde. Die neuartige Polsterung, die im hinteren Sattelbereich deutlich mehr Auflagefläche bietet, als normale Sättel fand ich sehr interessant. Ich nahm Kontakt zur Firma Iberosattel auf und siehe da: dort war man an einem Satteltest interessiert.

Wenige Tage später passte die Regionalbeauftragte für das Saarland einen El Piccolino auf meinem Isländer an, die Kammer musste deutlich geweitet werden. Bei einem kurzen Ritt wurde die Passform überprüft und für gut befunden. Es konnte also los gehen…ganz gespannt stieg ich am nächsten Tag auf mein Pony und hatte gleich ein positives Sitzgefühl. Der sehr angenehme weiche Sitz ist recht flach, so dass man seine Sitzposition auch gut mal verändern kann und ist mit einem keltischen Motiv bestickt. Der Isländer lief entspannt und locker in allen Gangarten. Auch meine Reitbeteiligung probierte den Sattel aus und war begeistert.

Der El Piccolino punktet in vielfacher Hinsicht. Der Sattel ist sehr kurz und die neuartige Vaquero Compact Polsterung fasst den Pferderücken sehr schön ein. Der Sattel rutschte weder nach vorne noch zur Seite, auch wenn der Gurt nicht ganz stramm angezogen war. Mit einem Gewicht von ca. 6 Kg ist der Sattel ein echtes Leichtgewicht, was mir sehr entgegenkommt, da ich den Sattel immer im Auto zum Pferd fahren muss.

Der Piccolino wird in Deutschland von Hand gefertigt. Besonders hübsch fand ich die keltischen Motive und Nieten am hinteren Ende des Sattelblattes. Sie geben dem Sattel ein ganz besonderes Aussehen. Der Sattelbaum besteht aus einem leicht flexiblen Kunststoff und die Polsterung aus einer synthetischen Wolle, die sehr formstabil ist. Eine bewegliche 3-Punkt-Gurtung sorgt für weiteren Komfort für das Pony und die Klettpauschen bieten dem Reiterbein eine gute Lage am Sattel.

Der Testsattel wurde ohne Halterungen für Gepäck geliefert. Beim Kauf eines El Piccolino können Halterungen ganz individuell nach den Wünschen des Reiters angebracht werden. Es ist auch möglich, die Halterungen für die Lieblingspacktasche anbringen zu lassen. Das finde ich einen tollen Service.

Der Testsattel wurde über Sommer geritten. Der Pferderücken war vor dem Test sehr gut bemuskelt und nach dem Test auch noch. Das junge Pony kam mit dem Sattel sehr gut zurecht und ich habe mich richtig wohl darin gefühlt.

Der Verkaufspreis liegt bei 3.990,00 €. Weitere Infos zum Sattel gibt es unter www.iberosattel.de

Christiane Claus

Such Isi Mohairsattelgurte, individuell in Handarbeit hergestellt

Bei einem von unseren Isländern haben wir im Sommer bei mehrtägigen Ritten immer das Problem, dass er Schwellungen auf der rechten Seite direkt hinter dem Ellbogengelenk bekommt. Die Stelle ist deutlich vor dem Gurt, aber dennoch spielt der Gurt irgendwie eine Rolle.

Wir haben im Laufe der Jahre sehr viele unterschiedliche Gurte ausprobiert, aber das Problem trat mehr oder weniger stark immer wieder auf. Dann haben uns befreundete Reiter auf Mohairgurte aufmerksam gemacht und ich ging auf die Suche. Gefunden habe ich Such Isi, eine kleine Manufaktur im Norden von Schleswig-Holstein. Hier gibt es für alle Kunden eine Besonderheit: man darf die dort hergestellten Gurte drei Monate testen. Das ist doch schon mal ein toller Service.

Telefonisch konnte ich mit Frau Behringer unser Problem ausführlich diskutieren und sie erklärte mir, welcher Gurt für den Isländer praktikabel sein könnte. Gesagt, getan…der Gurt wurde hergestellt und für unseren anderen Isländer, der keine Probleme mit Gurtdruck hat, gleich einer mit.

Als das Päckchen mit den Gurten ankam, war ich begeistert von der Machart und den schönen Farben. Mohair wird aus der weißen Wolle von Angoraziegen gewonnen und dann eingefärbt. So kommen die tollen unterschiedlichsten Farben für die Gurte zu Stande. Das für die Gurte verwendete Mohairseil wird in Amerika speziell für die Herstellung von Gurten gefertigt. In Handarbeit entsteht aus dem Seil dann ein jeweils individueller Gurt, wobei es vielseitige Möglichkeiten gibt. Wir brauchten einen Kurzgurt mit 14 Strängen und einer Breite von 11 cm, es gibt aber auch Langgurte. Die Schnallenpolster wurden aus Merinofilz gefertigt. Auf dem Polster waren noch kleine Riemchen aus Leder, durch die man die Gurtstrupfen ziehen kann.

Auf unseren Mehrtagesritten wurden die Gurte ausprobiert. Bei Nör treten die Probleme vor dem Gurtbereich auf, wenn er im Sommerfell viel geritten wird. Mit dem Mohairgurt konnte er die 4-tägigen Ritte ab dem Frühjahr gut meistern. Die Herausforderung sollte unser 9-tägiger Sommerritt in Frankreich werden. Es war brütend heiß, wir ritten täglich und die Pferde schwitzten viel. Nach dem 6. Tag war am rechten Vorderbein eine leichte Schwellung zu bemerken, aber längst nicht so schlimm wie im Vorjahr bei den viertägigen Ritten. Da wir noch einen jungen Isländer zu Hause hatten und die Strecke nicht so weit war entschlossen wir uns, die Pferde zu tauschen. So kam auch der Jungspund mal in den Genuss, entfernt von der Heimat in einer großen Gruppe dabei zu sein.

Unser Fazit nach dem Sommer: Mohairgurte können dazu beitragen Gurtdruck zu vermeiden oder zumindest zu verringern. Man muss nicht so fest gurten wie bei anderen Gurtmodellen und die handgefertigten individuellen Gurte sind super schön. Die Gurte wurden während des Sommers mehrfach mit lauwarmem Wasser von Hand gewaschen und liegend getrocknet. Nach dem Waschen waren sie sauber und schnell wieder einsatzfähig

Bei Problemen im Gurtbereich ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, denn die Manufaktur Such Isi bietet die Möglichkeit, die dort individuell hergestellten Gurte über einen Zeitraum von 3 Monaten zu testen.

Der Kurzgurt kostet inklusive der beiden Filzpolster 188,00 €. Weitere Infos findet ihr auf der Homepage unter www.mohairsattelgurte.de

Christiane Claus

Hufschuhe ScootBoots im Test

GENERELL

Hufschuhe sind ein wichtiger Hufschutz für Pferde ohne Beschlag. Bei häufigem Reiten auf Asphalt oder groben Schotter helfen Hufschuhe enorm, den Abrieb der Huf zu reduzieren und Brüche der Hufwand zu vermeiden.

PRAKTISCH?

Die Hufschuhe von ScootBoot können durch die beiden vorderen Laschen sehr schnell und unkompliziert an- und ausgezogen.

SICHER?

Ich bin mit einem unserer Pferde seit 4 Jahren auf ScootBoots unterwegs – Über Stock und über Stein. Wir haben noch nie einen Schuh unterwegs verloren.

(Ok- Auf der Koppel nach dem Öffnen der Laschen schon…)

MEIN TEST
Es gibt ja viele Gründe, warum man ein Pferd nicht beschlagen lässt. Aber wenn ein Pferd ohne Hufbeschlag im Gelände unterwegs ist empfiehlt sich ein Hufschutz.

Wir nutzen hierzu seit Jahren die ScootBoots.

ScootBoots bestehen eigentlich nur aus einem großen Stück Hochleistungsgummi. Der Hufschuh wird einfach über den kompletten Huf gestülpt und vorne mit 2 Gummilaschen verschlossen. Das Anziehen dauert also nur wenige Sekunden.

Unser Filou geht mit seinen 25 Jahren immer noch geritten auf Ausflüge mit und nutzt die Schuhe nun sehr viel. Er „schlurpst“ zwar ein wenig, trotzdem halten die Schuhe circa 2 Jahre bis er sie vorne abgeschliffen hat. Die Sohle ist länger haltbar.

TIP: Die Schrauben sollte man vor dem ersten Benutzen lockern, denn sie sind so fest, dass man sie nicht mehr zum Wechseln öffnen kann, wenn einmal Schmutz im Kreuzschlitz ist.

Fazit: ScootBoots sind sicher, schnell an- und ausgezogen und haltbar.

Alexander Eckel - www.alexander-eckel.de

Ride on Physio von Barefoot

Das Reitpad bietet eine tolle Alternative zum Reiten ohne Sattel. Durch die Mikrofaser-Oberfläche hat man einen sehr guten Halt und sitzt sicher auf dem Reitpad, auch in den höheren Gangarten.

Die Wirbelsäule kann dank verschiedener mitgelieferter Einlagen schön frei gepolstert werden. Leider führt das dazu, dass ich eher breit sitze und mit meinen kurzen Beinen nicht mehr richtig an den Pferdebauch komme, weshalb ich das Reitpad eher für Geländeritte nutze.

Die Gurtstrippen sind schön lang und lassen sich gut verschnallen. Das Reitpad kann durch die rutschhemmende Unterseite mit und ohne Schabracke verwendet werden. Sehr praktisch ist, dass es vorne und hinten jeweils mit D-Ringen zum Befestigen von verschiedensten Dingen versehen ist.

Das Reitpad wird in schwarz und in braun zum Preis von 249,00 € angeboten, Zubehör dazu gibt es ebenfalls bei Barefoot. Weitere Infos unter

www.barefoot-saddle.com

Lara Mock

ROFLEXS – die Helferlein beim Paddockbau

Im November erreichte mich die neue Generation der Roflexs-Stäbe. Roflexs- Stäbe haben wir erstmals im Jahr 2007 getestet und seit dieser Zeit sind die Stäbchen bei uns im Dauereinsatz. An Koppeleingängen, zum Abtrennen von Weide- und Stallteilen, für schnelle Paddocks usw. werden sie genutzt.

Jetzt haben wir ein Weide Fix Pro Duo Set erhalten, das ich sofort am Stall als Weidepaddock aufgebaut habe. Die neue Generation von Pfählen hat eine spezielle Schutzschicht und eine verbesserte Spitze. Wir sind gespannt, wie sich die Stäbe im Sommer bei unseren Ritten bewähren.

Weitere Infos unter www.roflexs.shop

Christiane Claus

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