Freitag, 18. Mai 2012

Hauptmenu

VFD-Saar

VFD-Saar
Nachbericht Rittführer Drucken
Geschrieben von: Judith Mink   

VFD-SAAR Rittführeraus- und –fortbildung
Double Impact   -    oder geballte Ladung  von  Input beim Vorbereitungslehrgang  für die Prüfung zum Wanderrittführer

                                                                      
Seit Jahren bietet die VFD- Saar geführte Ritte  unterschiedlichster Art an:
 Halbtages-, Tages-, 2- und Mehrtagesritte (die Zahl der angebotenen geführten  Ritte für 2012 ist enorm, freut euch schon mal auf die neue Vereinsbroschüre 2012).
bei herrlichem winterwetter unterwegs
die Teilnehmer
die Theorie
eine grosse Wanderreitergruppe
grosse Gruppe unterwegs
gut gerüstet unterwegs
mit den Jubiläumspräsenten ist man gut gerüstet
Reittauglichkeitscheck

Damit die Qualität der Ritte gewährleistet bleibt  - es müssen Mindestanforderungen erfüllt sein -  werden seit Jahren auch verschiedene Ausbildungen dazu angeboten. Als da sind:

1. Geländereiter
2. Wanderreiter
3.Geländerittführer (Tagesritte)
4.Wanderrittführer (Mehrtagesritte)
5.Übungsleiter
6.Geländefahrer

sowie ungezählte Kurse in allen Reitweisen.

13 ReiterInnen trafen sich auf dem Pferdeparadies Lindehof in Frohnhofen am 10./11.12.2011 zum Vorbereitungslehrgang WANDERRITTFÜHRER/IN.  Eine Teilnahme an der Prüfung ist nicht verpflichtend, geht es doch um Wissensvermittlung, Weiterbildung, Weitsicht und Praxis.
gebt_wird_in_der_reithalle.jpgInhalte waren Möglichkeiten der Tourvorbereitung, Ausrüstung, Bekleidung, Materialien, Haftungsansprüche, was tun im Unglücksfall, wie suche ich Quartiere aus, zu beachtende Rechtsbereiche (Stichwort Ordnungsamt), Besonderheiten im Wald,  Unfallvermeidung (Stichwort Trillerpfeife), Psychologie, Gruppendynamik, Anspruchsdenken der MitreiterInnen, wie gleicht ein/e  RittführerIN  Streit aus?  die Ausschreibung des Rittes, das ideale Rittführerpferd (sollte z.B. unangebunden stehen bleiben während des Sattelns),  warum sollte ein/e RittführerIn flink fertig sein?, wo sollte sie/er seine Augen und Ohren haben worauf achten?, was vorbeugen?, technische Variationen mit Karte, Kompass, GPS und Laptop, Vor/Nachteile; was muss ich beachten, wenn ich eine Rallye/Orientierungsritt/ Distanzritt anbiete?, usw.............

Dies alles und noch viel viel mehr wurde uns nett mittels modernster Technik präsentiert und zwar vor und nach dem praktischen Geschehen:  Pferde-check, Ausrüstungs-check? Ritt nach Karte an Tag 1 und geführter Ritt nach Karte von jedem/jeder TN an Tag 2, sicheres Anbinden (bedeutet nicht Panikhaken nutzen!)               
                                    
Nicht geringzuachten ist der Erfahrungsaustausch mit den TN, die schon lange Jahre Ritte führen, ebenfalls dabei waren und der dann nach der offiziellen Ausbildung stattfand.

und_dann_gehts_ins_gelnde.jpgFrei nach dem Motto „ein/e RittführerIn kann nicht genug wissen“, folgen noch ein 1.Hilfe Lehrgang, Hufkurs. Für Prüflinge obligatorisch ist  eine Anzahl selbstgeführter Ritte und eine best. Zahl an mitgemachten Ritten bei Routiniers, Giftpflanzenkenntnisse, Zeigerpflanzen und Bodenverhältnisse, Wetterkunde, Ritte im nahen Ausland, Tiere, die es bei uns gibt, geschützte Pflanzen und Tiere, Miteinander mit anderen Nutzern der Naturlandschaft .........................................wie gesagt geballte Ladung. Teil zwei folgt dann am  17./18.3.2012 erneut auf dem Lindenhof in Frohnhofen.

Viele Grüße ohne Prüfungsstress sendet euch Judith mit Nadira, die jüngstes Pferd war und bestimmt mal ein gutes Wanderreitpferd wird.

Judith Mink
 

Top!