VFD-SAAR Rittführeraus- und –fortbildung Double Impact - oder geballte Ladung von Input beim Vorbereitungslehrgang für die Prüfung zum Wanderrittführer Seit Jahren bietet die VFD- Saar geführte Ritte unterschiedlichster Art an: Halbtages-, Tages-, 2- und Mehrtagesritte (die Zahl der angebotenen geführten Ritte für 2012 ist enorm, freut euch schon mal auf die neue Vereinsbroschüre 2012).
Damit die Qualität der Ritte gewährleistet bleibt - es müssen Mindestanforderungen erfüllt sein - werden seit Jahren auch verschiedene Ausbildungen dazu angeboten. Als da sind:
1. Geländereiter 2. Wanderreiter 3.Geländerittführer (Tagesritte) 4.Wanderrittführer (Mehrtagesritte) 5.Übungsleiter 6.Geländefahrer
sowie ungezählte Kurse in allen Reitweisen.
13 ReiterInnen trafen sich auf dem Pferdeparadies Lindehof in Frohnhofen am 10./11.12.2011 zum Vorbereitungslehrgang WANDERRITTFÜHRER/IN. Eine Teilnahme an der Prüfung ist nicht verpflichtend, geht es doch um Wissensvermittlung, Weiterbildung, Weitsicht und Praxis. Inhalte waren Möglichkeiten der Tourvorbereitung, Ausrüstung, Bekleidung, Materialien, Haftungsansprüche, was tun im Unglücksfall, wie suche ich Quartiere aus, zu beachtende Rechtsbereiche (Stichwort Ordnungsamt), Besonderheiten im Wald, Unfallvermeidung (Stichwort Trillerpfeife), Psychologie, Gruppendynamik, Anspruchsdenken der MitreiterInnen, wie gleicht ein/e RittführerIN Streit aus? die Ausschreibung des Rittes, das ideale Rittführerpferd (sollte z.B. unangebunden stehen bleiben während des Sattelns), warum sollte ein/e RittführerIn flink fertig sein?, wo sollte sie/er seine Augen und Ohren haben worauf achten?, was vorbeugen?, technische Variationen mit Karte, Kompass, GPS und Laptop, Vor/Nachteile; was muss ich beachten, wenn ich eine Rallye/Orientierungsritt/ Distanzritt anbiete?, usw............. Dies alles und noch viel viel mehr wurde uns nett mittels modernster Technik präsentiert und zwar vor und nach dem praktischen Geschehen: Pferde-check, Ausrüstungs-check? Ritt nach Karte an Tag 1 und geführter Ritt nach Karte von jedem/jeder TN an Tag 2, sicheres Anbinden (bedeutet nicht Panikhaken nutzen!) Nicht geringzuachten ist der Erfahrungsaustausch mit den TN, die schon lange Jahre Ritte führen, ebenfalls dabei waren und der dann nach der offiziellen Ausbildung stattfand. Frei nach dem Motto „ein/e RittführerIn kann nicht genug wissen“, folgen noch ein 1.Hilfe Lehrgang, Hufkurs. Für Prüflinge obligatorisch ist eine Anzahl selbstgeführter Ritte und eine best. Zahl an mitgemachten Ritten bei Routiniers, Giftpflanzenkenntnisse, Zeigerpflanzen und Bodenverhältnisse, Wetterkunde, Ritte im nahen Ausland, Tiere, die es bei uns gibt, geschützte Pflanzen und Tiere, Miteinander mit anderen Nutzern der Naturlandschaft .........................................wie gesagt geballte Ladung. Teil zwei folgt dann am 17./18.3.2012 erneut auf dem Lindenhof in Frohnhofen. Viele Grüße ohne Prüfungsstress sendet euch Judith mit Nadira, die jüngstes Pferd war und bestimmt mal ein gutes Wanderreitpferd wird. Judith Mink
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