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Reiten im Wald - ein Gedicht |
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Geschrieben von: Katja Wörner
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Reiten im Wald – ein Gedicht!
von Rechtsanwältin Katja Wörner, Ottweiler
Uns VFD’lern hier im Land
und anderswo ist wohlbekannt,
dass das Glücke dieser Erde
liegt auf dem Rücken uns’rer Pferde.
Egal, ob’s warm ist oder kalt,
wir reiten gern durch Feld und Wald.
Doch ab und zu kommt’s schon mal vor,
dass uns begegnet so ein Tor,
der uns missgönnt unser Vergnügen,
der uns kommt mit dreisten Lügen
und sagt, das Reiten sei verboten.
Um dann einfach auszuloten,
ob er recht hat oder nicht,
schreibe ich nun dies Gedicht.
Also, erst mal überlegen…
Reiten darf man nur auf Wegen,
nicht jedoch auf beispielsweise
Maschinenweg und Rückeschneise.
Auch der Fußpfad ist tabu,
denn sonst kann’s passier’n im Nu,
dass man sich herum muss streiten
mit den Wald-Spaziergeh-Leuten.
Was uns Reiter freut dabei,
ist, dass Reiten kostenfrei
seit im Jahr 2003
das Waldgesetz gemacht wurd´ neu.
Auch Plaketten gibt’s nicht mehr
und das ist ja auch nur fair,
da mit Rad oder zu Fuß
auch man keine haben muss.
Weggefall’n ist außerdem,
dass man nur durft’ reiten geh’n
auf Wegen mit dem blauen Schild
im Ballungsraum, denn nunmehr gilt:
Auch im Walde um Saarbrücken
darf man auf des Pferdes Rücken
alle Wege nun benutzen,
nur dann nicht, wenn man sollte stutzen
vor einem Schild mit schwarzem Pferd
und rotem Kreis, denn dies verwehrt
- zum Glück im Ausnahmsfalle nur -
das Reiten uns in der Natur.
Um’s noch allgemein zu sagen
sollt’ in allen Lebenslagen
der Reiter Rücksicht walten lassen,
zum einen, damit ihn nicht hassen
die Wand’rer auf des Waldes Wegen,
zum ander’n von Gesetzes wegen,
das vorschreibt, dass auch niemand störe
die Erholung and’rer und verlöre
die gesamte Disziplin.
Drum reitet bitte nicht dahin
im Renngalopp vorbei an ander´n,
die im Walde geh´n und wandern.
Durch ein rasches Durchparieren
kann sich niemand echauffieren,
vielleicht dann auch noch freundlich grüßen,
denn das kann jedermann versüßen
den Umgang mit den Reitersleuten
in den nicht ganz leichten Zeiten,
wo Rücksicht oft ein Fremdwort ist
und Höflichkeit man oft vermisst.
Auch sei bemüht man zu versteh’n,
wie Jäger diese Sache seh’n,
sollt’ den Dialog stets suchen
und nicht auf die Jäger fluchen,
die genau so wie die Reiter
Erholung suchen und so weiter
im schönen Wald, der dienen soll
wirklich unser aller Wohl.
Wer nun zu der Gesetzeslage
hat vielleicht noch eine Frage,
kann bei der VFD im Saarland gerne
melden sich von nah und ferne
und die Broschüre dort bestellen,
die auf die Gesetzesquellen
Bezug nimmt und natürlich nicht
so knapp ist wie dies kurz’ Gedicht.
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