Freitag, 18. Mai 2012

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VFD-Saar

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Nachbericht RRR Rambling Rover Ritt 2010 Drucken
Geschrieben von: Karin Wedig   

RRR Rambling Rover Ritt  

rrr_gruppe_unterwegs3_800_600.jpgsteht seit etlichen Jahren im jährlichen Veranstaltungskalender der VFD. Jedoch hatte ich es bisher nie geschafft daran teilzunehmen. Einerseits, weil ich einige Jahre inaktiv war und andererseits weil die Plätze für diesen begehrten Ritt schon meist vor der Ausschreibung belegt sind.
Doch, oh Wunder, in diesem Jahr konnte ich 2 Plätze für Celine und mich ergattern. OK ich habe auch am Veranstaltertreff schon bei Christiane Bescheid gesagt, sonst wäre ich wohl wieder leer ausgegangen.
Unsere  Pferde waren gut trainiert und der Wettergott versprach das Beste zu geben.
...weitere Bilder...

So sind wir dann auch ganz früh losgezogen und kamen kurz nach Inge am vereinbarten Hängerparkplatz in Berviller an. Nach und nach trudelten die Gespanne der weiteren Mitreiter ein:
Dagmar und Markus, Ralf, Anke, Michaela, Elfi.
Nachdem  Jürgen mit Pferd den Berg rauf kam waren wir auch komplett. 11 Reiter in 2 Gruppen versprach ein schöner Ritt zu werden.

Es gab noch zur Stärkung Kirschbowle und Brezeln. Die Gruppen waren vorher schon aufgeteilt und so konnten die Männer (mit Celine als Aufsicht) ihr flottes Tempo gehen und wir Frauen ganz in Ruhe unser Tempo gehen und uns ganz in Ruhe über Gott und die Welt unterhalten (OK, gelegentlich sind wir dann auch Schleifen geritten, damit die Männer nicht merken, wer eigentlich der Schnellere ist ? ? ? )

Durch den Warndtwald auf den alten Wegen der Bistal-Distanz näherten wir uns langsam unserem Ziel, dem Ludweilerer Naturfreundehaus. Unsere Gruppe harmonierte wirklich sehr gut und das Tempo war angenehm. So erreichten wir am Nachmittag die Wiese am Naturfreundhaus und stellten erfreut fest, dass unsere Vorhut samt Trossfahrer bereits für unsere Paddocks gesorgt haben. Was will man mehr. Das ist mal ein Service.

Unser Trossfahrer Michael hatte die gute Idee eine große Wassermelone zu kaufen und wir stürzten uns alle gierig auf die saftigen Scheiben. Dank Handy-Klopf-Test war sie auch wirklich GUT-LECKER-KÖSTLICH. Optimal bei dem warmen Wetter. Leider ist Wespenzeit und die Wespen fanden 2 Opfer zum Anpieksen. Mich hat es nicht ganz so schlimm erwischt. Beim Aufheben meine Trense aus dem Gras habe ich wohl eine Wespe etwas unsanft berührt, die mich dann in die Fingerspitze stach. Dank neuester Technologie von Michaela verschwand der Schmerz erstaunlich schnell. Das Gerät heißt „Bite away“ und hat in der Spitze ein kleines Metallblättchen, dass in sekundenschnelle tierisch heiß wird. Ganze 50° C. Beim ersten Mal tat es schon ganz schön weh, bei mehrmaliger Anwendung kurz hintereinander gewöhnt man sich aber an den „neuen“ Schmerz. Die Hitze bewirkt die  Zersetzung der Eiweißmoleküle bzw. Eiweißverbindungen des Insektengiftes. Erstaunlicherweise hat es bei mir gewirkt und die Stichstelle tat nach einer halben Stunde kaum noch weh. Angeschwollen ist es auch nicht.
Michaela hat es leider schlimmer erwischt. Sie wurde in den Arm gestochen und trotz Anwendung durch das kleine Giftverbrennungs-Gerät schwoll ihr Arm an. Daraufhin machte sie sich einen chicen Zwiebelverband, was zum irischen Outfit wie gewollt aussah. Dank des Verbandes hatten wir jedoch abends sehr viel Platz auf der Tanzfläche (oder lag es doch daran, dass die Ludweiler-Bevölkerung kein irish Blut in den Beinen hat).

Nachdem die Zimmer bezogen,  die Pferde versorgt und die Reiter geduscht waren, machten wir uns auf zum Feuerwehrfest und den Rambing Rovers. Es waren eine ganze Reihe Biertische für uns direkt vor der Bühne reserviert. Über das Essen konnte man auch nicht meckern. Lecker fein Gyros oder Lyoner im Weck dazu die irische Musik. Die VFD ist halt multikulturell.

Wir rockten die Tanzfläche bis um Mitternacht die Band ihr letztes Ständchen spielte. Auch der Nieselregen konnte uns nicht davon abhalten. Schade nur, dass die restlichen Festteilnehmer keine Musik im Blut hatten. An uns oder der Band kann das nicht gelegen haben. Es kamen auch wie immer einige VFD-ler ohne Pferde zum Abend-Event, darunter Jessica, zu deren Geburtstag wir um Mitternacht ein Ständchen gaben.

Nach einem beschwerlichen Aufmarsch zurück zum Naturfreundehaus ging auch schnell das Licht aus. Und nachdem Inge es sich nicht nehmen lies, uns noch eine schaurige Gutenachtgeschichte über ihren gruseligen Besuch in der Hamburger Speicherstadt zu erzählen, schliefen wir auch alle schnell ein.

Am nächsten Morgen wurden natürlich zuerst die Pferde versorgt und dann wartete ein großes Frühstücksbuffet auf uns. Gut gestärkt konnten wir den 2.Tag des RRR starten. Schnell noch die Padocks abgebaut und die Pferde gesattelt und schon ging es wieder auf den Heimweg. Die Gruppenaufteilung blieb die gleiche, was ja auch bedeutet, dass jeder zufrieden war. Elfis Pferd ließen wir wegen leichter Fühligkeit am Rücken verladen. Das mag ich so am VFD: das Wohl des Pferdes steht an erster Stelle und für unvorhersehbare Ausfälle wird immer eine unkomplizierte schnelle Lösung gefunden. Damit das Pferd nicht so alleine im Hänger stand, stellte Michaela ihr Pferd gleich daneben. Leider war der Wespenstich doch so arg, dass sie mit dem schmerzenden Arm nicht reiten konnte. Der Rückweg war nicht ganz der Gleiche. Das Gelände war super schön und unsere Pferde topfit. Am Mittags-Trosspunkt fanden sich auch alle Reiter, nichtmehr Reiter und Trossfahrer ein. Navajo hat sich hin und wieder aufgeregt, weil sein Freund Nilan unbedingt in der schnelleren Gruppe mitgehen wollte. Aber es wird immer besser und er wird sich vielleicht auch irgendwann daran gewöhnen. Gelegentlich bekamen wir von Fußgängern einen Kurzbericht über unsere Vorhut. Es bleibt uns nichts verborgen ?. Frauen sind immer bestens informiert ?

Am Ziel angekommen warteten schon Padocks auf uns, die  Jürgen vorher für uns aufgebaut hatten. So konnten die Pferde sich schön erholen und wir konnten in der Berviller Wanderhütte noch ein großes Stück Mirabellenkuchen und Kaffee au Lait ohne Lait genießen. 

Fazit
Es war mal wieder ein wunderschöner Ritt, nette Leute, schöne Reitwege, ein geselliger Abend und KEIN STRESS !!!!
Und wie immer freue ich mich schon jetzt auf den nächsten Ritt ………

Karin Wedig
 

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