Freitag, 18. Mai 2012

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VFD-Saar

VFD-Saar
Jolly Jumper -2- 2010 Drucken
Geschrieben von: Karin Wedig   

Bilder...

Jolly-Jumper..... eines der traditionellen Reitertreffen der VFD-Saar
steht für nettes Beisammensein, schöne Wanderritte, lange Abende im gemütlichen Beisammensein, einfach ... ein Erlebnis, dass man nicht verpassen darf.
Leider gab es in den letzten Jahren dieses Event nicht und leichte Entzugserscheinungen machten sich breit.
Als Martina Kempe beim Veranstaltertreff 2009 bekannt gab, dass 2010 an
Pingschde bei de Pälzer der Jolly-Jumper-Ritt stattfinden wird, gab es Begeisterung und viel Applaus. Auf meinem Kalender wurde der Termin sofort dick markiert.
Beim Tännchen-Trail im Dezember konnte ich dann für mich und meine
Tochter Céline die letzten begehrten Plätzen für diesen Ritt ergattern.
Die Vorfreude war groß und wir wurden selbstverständlich nicht enttäuscht.
Pünktlich trafen wir in Reifenberg auf dem Hof der Familie Kempe ein.
Geschäftiges Treiben, Pferde putzen und Satteln war schon im Gange. Da der Ritt sehr beliebt ist, fanden sich dann auch 15 Reiter ein. Wie immer beim VFD nahmen Pferde aller Rassen und Größen teil, mit Englisch-, Western- oder Mit-Ohne-Sattel.
Für Celine war es sehr schön, dass samstags 2 weitere Jugendliche teilnahmen. Relativ pünktlich konnten wir auch zu dem ersten Rundritt starten. Das Wetter war herrlich, die Pferde fit und die Stimmung einfach toll.
Robert und Martina führten uns durch die herrliche Pfälzer-Landschaft,
wie immer vorbei an der Landebahn des Segelflugplatzes, wobei ich wiederum mit Staunen feststellen konnte, dass unsere beiden Pferde durch nichts zu schocken sind. So trafen wir gut gelaunt am Mittagsziel ein. Eine große Koppel stand zum Anbinden zur Verfügung. An der Holzeinzäunung fanden sich
ausreichend Plätze für die große Gruppe. Die Pferde wurden getränkt und konnten im Schatten ihre Pause genießen.
Uns Reiter erwartete auf der Sonnenterasse des Wirtshauses riesige
Portionen Schnitzel, Salat und anderer Köstlichkeiten. Unglaublich
was man auf einen Teller alles draufpacken kann. Ganz auf den großen
Hunger eines Freizeitreiters abgestimmt :)
Der Nachhauseweg gestaltete sich genauso harmonisch, wie der Hinweg.
Dank dem Tross von Elke und den Kids fanden sich immer wieder Haltepunkte, an denen wir unsere Pferde bei dem heißen Wetter tränken und auch unseren Durst stillen konnten.
Alles in allem ein wirklich gut organisierter Ritt.
Abends gab es ein großes Buffet mit Braten und vielen Salaten. Die
Pferde standen müde auf ihren Paddocks und wurden mit Heu und frisch gemähtem Gras versorgt. Wie immer bei den Pälzern wurde noch lange getagt und der Schlehen-Schlapps-Vorrat der letzten Jahre aufgebraucht. Was leider zur Folge hatte, dass am nächsten Morgen die Mitreiterzahl etwas sank. Aber ein bisschen Schwund gehört dazu. Vielleicht für Robert ein Wink mit dem
Zaunpfahl: Wenn der nächste JollyJumper nicht so lange auf sich warten lässt, dann sammelt sich auch nicht so viel Allohol an.
Sonntags machten wir uns dann bei herrlichstem Wetter auf den Rundweg.
Martina und Robert hatten für sonntags die längere Strecke geplant und somit kamen wir zur späten Mittagszeit an einer Blockhütte des Pfälzer-Wandervereins an. Die Bewirtung war etwas kompliziert, aber letztendlich wurden wir doch alle satt und konnten zufrieden den Rückweg antreten. Da die geplante Strecke zeitlich für einige Reiter bzw. Pferde bei der Hitze zu lange war, beschlossen wir, dass sie mit dem Trossfahrzeug ihre Anhänger zur Blockhütte fuhren und dort verladen.
Somit schmolz die Gruppe wiederum, aber Schmelzen hat das heiße Wetter so an sich.
Der Heimweg in der nunmehr 8 Reiter großen Gruppe ging flott voran. Im
Schatten der Wälder konnte man auch schnelleres Tempo anschlagen und am späten Nachmittag näherten wir uns langsam Reifenberg. Das Wetter war rücksichtslos heiß und der Isi von Christa, der ja teilweise das Winterfell noch nicht gewechselt hatte, musste schwer unter der Hitze leiden. Daher entschlossen wir uns einige Kilometer vor dem Ziel Christa und Angelika an einer bewirteten Hütte ebenfalls auf den Anhänger warten zu lassen.
Der harte Kern von 6 Reitern traf schließlich gesund und munter auf dem
Kempe-Hof ein.  Letztendlich standen am späten Sonntag-Nachmittag alle Pferde fit und munter auf ihren Paddocks und die Reiter konnten sich ein letztes Mal an der Kaffee-Tafel stärken.
Fazit (das ich glaube ich mit allen Mitreitern teile): ein wirklich
gelungener Ritt und eine tolle Organisation, fürsorglicher Tross,
schönes Reitgelände.
Auch wenn der Jolly-Jumper im VFD-Kalender 2011 auf der "roten" Liste
mit dem Vermerk: Nur die Härtesten kommen an !!!! steht.
WIR SIND WIEDER DABEI !!!!!

 

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