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VFD- Ritt zum Mittelpunkt der Erde 2009 |
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Geschrieben von: Anja Baltz
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VFD- Ritt zum Mittelpunkt der Erde – oder besser gesagt: des Saarlandes
Für den Pfingstsonntag war ein Tagesritt von Anke Litwicki und Heike Petry geplant. Ein Ritt zum geologischen Mittelpunkt des Saarlandes (wobei wir uns einig waren, dass wir zum Mittelpunkt der Erde reiten würden). Leider waren wir nach einigen Absagen nur noch 4 Reiter mitsamt ihren Pferden . Unter anderem ein 12jähriges Mädchen mit ihrem noch recht jungen 6-jährigen Islandpferd, welches wiederum seinen allerersten Tagesritt absolvierte. Durch die Erfahrung und Gelassenheit der anderen Pferde, kam erst gar kein Stress bzw. Hektik für diese beiden jungen Teilnehmer auf.
Nach einem Gläschen Sekt bzw. Wasser ging es los. Zum Beginn des Rittes gleich zwei Herausforderungen:
Überqueren von Bahngleisen und einer viel befahrenen Landstrasse. Beides wurde jedoch von Reitern und Pferden ohne Probleme bewältigt und im Wald angekommen, konnte der wirklich toll ausgearbeitete und von Anke Litwicki geführte Ritt beginnen. Bei optimalem Wetter - teilweise sonnig, leicht windig - ging es durch sehr schöne Wälder und über Feldwege. Etwas Pech hatten wir, dass ausgerechnet am gleichen Tag die Mountain-Biker auf der uns ausgewählten Strecke ein Radrennen fuhren. Aber mit der entsprechenden Rücksicht von beiden Seiten, konnten wir auch diese "Hürde" bewältigen.
Die Rast legten wir bei den Kaltensteinen in Zollstock ein. Unsere Troßfahrer Heike und Frank Petry hatten bereits den Tisch mit allerlei selbstgemachten Leckereien gedeckt. Nach der Stärkung ging es dann weiter Richtung "Mittelpunkt der Erde" (des Saarlandes).
Der Wanderritt machte seinem Namen alle Ehre. An einigen Stellen mussten wir absteigen und neben bzw. vor unseren Pferden wandern. Unsere Stimmung änderte sich allerdings dadurch nicht.
Kurz vor Ende des Rittes konnten die Pferde sich noch in einem wunderschönen Seerosen-Teich abkühlen. Nach einem recht flotten Trab bzw. Tölt haben wir uns - wieder nach Überqueren der Landstrasse und den Bahngleisen - nach 6 Stunden am Ausgangspunkt eingefunden. Müde aber total gelassen und froh konnten wir dann den Heimweg antreten. Für uns ist auf jeden Fall klar: beim nächsten Ritt von Anke und Heike sind wir wieder dabei.
Anja Baltz
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