Samstag, 25. Mai 2013

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Nachbericht : RP II 2.-3.Juni 2007 Druckbutton anzeigen?

Nachbericht RP II              2.-3. Juni

Eine Kardinalsfrage beschäftigte die vier Reiterpass-II-Anwärter Laura Stamm, Petra Strassner, Dr. Anke Litwicki und Heike Petry in der letzten Maiwoche am meisten: „Wie kriege ich das alles in meinen Sattelpacktaschen unter?“ Gemeint waren damit das komplette Übernachtungsgepäck für Pferd und Reiter sowie die Notfallausrüstung und weitere notwendige Kleinigkeiten wie z.B. Ekzemdecke und Glücks-Ferkel. Manch einer hatte im Vorfeld so seine eigenen Ideen das Gewicht des Marschgepäckes zu reduzieren.

zwischenablage012 Wanderreiter müssen bekanntlich neben dem „Gepäcktransfer“ auch flexibel bei der Streckenplanung sein. So mussten die beiden Prüfer Christiane Claus und Helmut Wagner sowie ihre beiden Prüferassistenten Monja und Katrin schon vor Prüfungsbeginn unerwartet umdisponieren; war doch der geplante Treffpunkt wegen der Warndt-Ralley nicht zugänglich. Dies war für das erfahrene Prüferteam kein Hindernis und innerhalb kürzester Zeit war ein geeigneter Platz für Pferde und Hänger gefunden. Los ging`s bei strahlendem Wetter. Nach Reittauglichkeitsuntersuchung und Ausrüstungskontrolle, starteten die Teilnehmer einzeln im Abstand von 15 Minuten.

Nun galt es „Orientierung mit Karte und Kompass“ (Danke an Nicole und Stefan Rinck!) in die Praxis umzusetzen und den Weg zu den vereinbarten Kontrollpunkten zu finden. Lag doch der erste dieser Punkte im Niemandsland zwischen Deutschland und Frankreich.

zwischenablage023 Dort erwartete uns erneut das Prüferteam mit kniffligen Aufgaben rund ums Wanderreiten. So mussten ein gerissener Steigbügelriemen repariert, Fragen zur Karte beantwortet, das Notbeschlagwerkzeug vorgezeigt und nicht zuletzt der „gebrochene Unterarm“ der Prüferassistentin fachmännisch z.B. mit Nagelziehzange und Beschlaghammer geschient werden.
 

zwischenablage034 Die letzte Etappe von Merlen nach Berviller verlangte dem Orientierungssinn der Prüflinge noch einmal alles ab. Nichts desto trotz erreichten alle souverän ihr Ziel.

 


 

zwischenablage041 Nach dem Versorgen der Pferde und dem Herrichten des Nachtlagers wurden die Prüflinge von den beiden Gastgebern Christiane und Jürgen mit einem grandiosen Abendessen verwöhnt. Am nächsten Tag stand nach dem Frühstück, bei unverändert herrlichem Wetter, ein gemeinsamer Ausritt ohne Gepäck auf dem Programm. Leider wurden unsere Pferde in dieser Nacht von lothringischen „Kampf“Insekten attackiert, was bei Laura`s Pferd Nantana zu einer so heftigen allergischen Reaktion führte, dass diese sich entschloss, zum Wohle ihres Pferdes nicht zu reiten. Allerdings fand sich auch hier eine Lösung und sie durfte sich mit Stallkollegin Petra Ritt und Pferd teilen. Der etwa dreistündige Ausritt in allen Gangarten führte über schöne Waldwege zum Europa-Denkmal nach Berus, wo uns das Trossfahrzeug mit Getränken für Ross und Reiter erwartet. Zurück in Berviller stand die abschließende Reittauglichkeitsuntersuchung an, die wie erwartet ohne Beanstandung verlief.

Bei Kaffee und Kuchen fand die Nachbesprechung statt und Prüferin und VFD-Vorsitzende Christiane Claus könnte allen Prüflingen zum bestandenen Wanderreiter-Abzeichen mit einem Glas Sekt gratulieren.

zwischenablage05An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei unseren beiden Prüfern Christiane und Helmut und den beiden Prüfungsassistenten Monja und Katrin bedanken. Darüber hinaus auch ein großes Lob an Lindenhof-Chefin Martina Knapp für die hervorragenden Vorbereitungskurse.

 

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